Wer war/ist Dr. Albert von Schrenck-Notzing? - Wiedergeburt und jetziger Aufenthalt in Trier

15. März 2010

Albert von Schrenck-Notzing war ein deutscher Parapsychologe, der 1929 verstarb, im Jahre 1972 aber wiedergeboren wurde und 2002 in seinem Backofen ein Tor zur Hölle entdeckte.

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Lebenslauf

Albert wurde 1862 in Oldenburg als Sohn des Majors Walter Freiherr von Schrenck-Notzing und dessen Ehefrau Meta Abbes geboren. Bereits mit 26 Jahren promovierte er in den Fächern Medizin und Salatmayonnaisenveredelung und ließ sich 1889 als erster medizinischer Psychologe und Salatmayonnaisenkonsultant Süddeutschlands in München nieder. Er wurde über die Grenzen Münchens hinaus bekannt, als er begann sich mit der Entwicklung von Hypnosetechniken und der Parapsychologie zu beschäftigen. Legendär sind seine Hypnoseexperimente mit Senfgurken, die er durch spezielle Konzentrationstechniken dazu befähigte, ihren Körper zu verlassen und im astralen Raum herumzufliegen.
Auch seine Studien über die Telepathie trugen dazu bei, dass immer mehr Menschen auf eine verbale Kommunikation verzichten konnten und sich mithilfe des telepathischen Gedankenaustauschs untereinander verständigen konnten. Er führte 1912 die Telepathie-Flatrate ein, was den telepathischen Funkverkehr auch für den Normalbürger erschwinglich machte und diesen somit zur ernsthaften Konkurrenz der gerade aufkommenden telefonischen Kommunikation machte.
Albert von Schrenck-Notzing war selber hellsichtig und konnte schon in seiner frühen Kindheit die Zukunft voraussagen. So brabbelte er schon 1868 als sechsjähriger Bub etwas vom Ersten Weltkrieg daher und prophezeite der noch gar nicht existierenden deutschen Fußball-Nationalmannschaft den Gewinn der Weltmeisterschaft 1974. Kurz vor seinem Tod 1929 begegnete er dem leibhaftigen Tod, als er sich morgens am Zeitungsstand seine Morgenzeitung besorgen wollte. Die beiden gingen zusammen eine Weinschorle trinken und unterhielten sich prächtig über den Sinn des Sterbens und die Vorurteile, die Menschen gegenüber dem Tod empfinden. Dieses Ereignis wird in der Parapsychologie als die erste, wisschenschaftlich belegte Nahtoderfahrung gewertet und bei seinem leibhaftigen Tod am 12. Feburar 1929 sprach Albert auf seinem Totenbett: “Trauert nicht um mich, ich gehe jetzt zu meinem guten Freund, dem Tod und werde in 43 Jahren und 2 Tagen wiedergeboren werden, um mein Werk zu vollenden.”

Wiedergeburt

Und tatsächlich, am 14. Februar 1972 wurde Albert von Schrenck-Notzing wiedergeboren. Man fand ihn unter einer Brücke in Wuppertal in einem Bastkörbchen, nur mit einem Fußballschal des SV Borussia Wuppertal bekleidet. Eine Pflegefamilie nahm sich des kleinen Jungen an und nach seiner zweiten, sehr unspektakulär verlaufenen Kindheit, studierte Albert erneut Medizin und Psychologie, um dort anzuknüpfen, wo er 1929 aufgehört hatte. 1998 promovierte er erneut in medizinischer Psychologie und machte sich danach zur Aufgabe, die weltweit aufgestellten Höllentore aufzuspüren und zu katalogisieren. Bei seinen Forschungen entdeckte er dann am 14. Februar 2002 in seinem Backofen einen bis dato nicht für möglich gehaltenen Zugang zur Hölle, der ihn prompt verschluckte und erst nach 2 Wochen wieder freigab, nachdem Luzifer bemerkt hatte, dass die Zeit des Parapsychologen noch nicht gekommen war und er für einen dauerhaften Aufenthalt in der Hölle auch gar nicht die nötigen Voraussetzungen mitbrachte. Schrenk-Notzing muss in der Hölle Schreckliches erlebt haben, denn fortan war er ein sehr verschlossener, verängstigter Mensch, der sich nicht mehr auf die Straße traute und unter einem massiven Verfolgungswahn litt. Heute lebt der Forscher abgeschieden und verarmt in einem Obdachlosenheim in Trier.

Quelle: http://locopedia.wikia.com/wiki/Albert_von_Schrenck-Notzing


Berühren bis zum Orgasmus - Verkehr tabu - Sex im Pflegeheim

12. März 2010

Sexuelle Bedürfnisse flammen bei Dementen oft heftig auf. Frauen wie Nina de Vries helfen mit professioneller Zärtlichkeit.

Wie nennt man sie, die Frauen, die demente Männerherzen erfreuen: Berührerinnen, Soziolatricen, Sexualassistentinnen? Und ist es vorstellbar, dass diese Dienstleistung schon bald zu einem anerkannten Ausbildungsberuf wird?

Lesen Sie selbst und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung:

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/12/04/Sex_Alter.jpg

http://www.bild.de/BILD/news/fotos/2009/04/2009-04-13-japan-sex-im-alter/tokuda-peitsche-frau-11999720-mfbq,templateId=renderScaled,property=Bild,height=349.jpg

Alters-Sex in Japan - andere Länder andere Sitten

Das Treffen mit Josef K. beginnt jedes Mal wieder auf ähnliche Weise. “Hallo, ich bin Nina, ich mache Massage” stellt sich die Endvierzigerin vor, auch bei ihrem zehnten Besuch. “O ja, schön”, antwortet der Mann. Josef K. ist Mitte sechzig und lebt in einem Berliner Pflegeheim. Nina de Vries besucht ihn etwa alle sechs Wochen, jedes Mal lernt er sie neu kennen.

Josef K. ist dement. Obwohl die Begegnungen mit Nina de Vries wohl zu den besonderen Momenten seines Alltags gehören, vermag sein Gedächtnis die Erinnerung an die Frau mit dem herzlichen Lächeln nicht zu bewahren.

Die beiden ziehen sich für eine Stunde in das Zimmer des Mannes zurück. Im Verlauf dieser Stunde werden sie Tee trinken, Musik hören, reden, lachen. Die Frau wird den Mann massieren, irgendwann werden beide nackt sein, sie werden sich umarmen, anfassen, und Josef K. wird einen Orgasmus haben.

Nina de Vries ist Sexualassistentin, sie bietet Gespräche an, Beratung, aber eben auch Zärtlichkeit und Massagen. Geschlechtsverkehr, Oralsex und Küssen gehören nicht zu ihrem Angebot, das ist eine unumstößliche Grenze. Ihre Klienten sind Menschen mit schweren physischen und psychischen Beeinträchtigungen, Schwerst- und Mehrfachbehinderte, in aller Regel sind es Männer.

Noch stellen Demenzkranke eine relativ neue Klientel für Sexualassistentinnen dar. Aber das ändert sich gerade. Denn ihre Lust zeigen Demente völlig ungeniert; die Krankheit spült alle Hemmungen aus dem Gehirn. Angehörige und Pflegepersonal kann das vor Probleme stellen.

Nicht selten entflammt im Zuge der Erkrankung die Sexualität neu, und bisher verschüttete Bedürfnisse drängen an die Oberfläche. Für den jeweiligen Partner oft eine schwierige Situation. Wie für die 80-jährige Frau aus Süddeutschland, die bei Nina de Vries telefonisch Rat suchte - ihr Mann verlangte seit Ausbruch seiner Demenz jede Nacht nach Sex. “Die Frau war damit völlig überfordert”, sagt de Vries. “Für sie war das Kapitel Sexualität eigentlich abgeschlossen.”

Die Generation der 80-Jährigen, vermutet sie, sei in ihrem Leben häufig sexuell eher unterversorgt gewesen, möglicherweise auch ein Grund dafür, dass sich diese Bedürfnisse im Alter mit Macht zurückmeldeten. “In der Demenz versagen die Kontrollmechanismen”, sagt sie, “das sexuelle Verlangen wird nicht mehr von Konventionen oder Moralvorstellungen kanalisiert und drängt ungefiltert heraus.” Ein Verlangen, das meist nicht ausgelebt werden kann. Und da neben der Impulskontrolle oft auch die Mitteilungsfähigkeit stark vermindert ist, kann es zu Masturbation in der Öffentlichkeit oder sexualisierten, manchmal nötigenden Handlungen kommen.

Trotzdem zögern Pflegeeinrichtungen und Familien häufig, die Hilfe einer Fachkraft in Anspruch zu nehmen. “Vor allem Angehörige wollen sich oft nicht mit der Tatsache auseinandersetzen, dass der 80-jährige Vater oder Großvater noch sexuelle Wünsche hat”, sagt de Vries - und das, obwohl die Erfahrung zeige, dass regelmäßige Besuche einer Sexualassistentin sexualisiertes Verhalten meist deutlich reduziere und das Wohlbefinden des Klienten verbessere.

Manche ihrer Kolleginnen nennen sich Berührerin, das klingt poetischer, weniger nach Prostitution. Nina de Vries hat da keine Scheu. “Was ich tue, ist eine sexuelle Dienstleistung ebenso wie die Prostitution, auch wenn es natürlich Unterschiede gibt. Ich bin nichts Besseres”, sagt sie. Die tiefe Überzeugung, nichts Besseres zu sein, ist so etwas wie der Grundpfeiler ihrer Arbeit, auch im Umgang mit ihren Klienten.

hier den ganzen Artikel bei SPIEGEL-Online lesen…


Treberhilfe aus Paritätischem Wohlfahrtsverband ausgeschlossen - Staatsanwalt ermittelt inzwischen

12. März 2010
Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat radikal auf die Maserati-Affäre reagiert und die Treber-Hilfe ausgeschlossen. Harald Ehlert wird verbandsschädigendes Verhalten vorgeworfen.

http://www.directnews24.tv/assets/images/paritaet.jpg

Darf man das: Sozialarbeit leisten und teure Autos fahren? Harald Ehlert von der “Berliner Treberhilfe” nennt solche Fragen “bigott”. Er sagt lieber: “Ich bin ein Sozialkapitalist.”http://www.tagesspiegel.de/storage/scl/fotos/berlin/246359_m1w200q80v28560.jpghttp://www.freewebs.com/iondynamics/Maserati-Quattroporte.jpg

Die Treberhilfe ist mit sofortiger Wirkung aus dem Paritätischen Wohlfahrtsverband ausgeschlossen worden. Damit zog der Verband in radikaler Weise die Konsequenz aus dem Verhalten desGeschäftsführers Harald Ehlert im Zuge der Maserati-Affäre.

Ehlert versuche mit allen Mitteln zu verhindern, Transparenz in das fragwürdige Geschäftsgebaren der gemeinnützigen GmbH zu bringen, heißt es in einer Erklärung des Verbandes.

Ursprünglich hätte die Entscheidung über den Ausschluss des Vereins erst auf der regulären Vorstandssitzung des Paritätischen Verbandes fallen am 31. März 2010 fallen sollen. Der Verband teilte nun jedoch mit, dass weitere Verschleierungsversuche seitens der Treberhilfe ein Eilverfahren unumgänglich gemacht hätten.

Der Ausschluss ist damit der vorläufige Höhepunkt im Skandal um die Treberhilfe. Erst gestern hatte Sozialsenatorin Carola Bluhm (Linke) mitgteilt, dass nun auch Staatsanwaltschaft und Steuerverwaltung in die laufenden Untersuchungen eingeschaltet werden sollen.


Buddhismus - warum sich so viele Menschen davon angezogen fühlen!

10. März 2010

Unsere auf Äusserlichkeiten und materiellen Wohlstand hin orientierte Gesellschaft wirft Menschen auf sich selbst zurück und lässt viele Fragen entstehen: Woher, Wohin - Was gibt dem Leben Sinn? Warum leiden wir? Wie erlangt man Glück? Was ist Karma? Werden wir wiedergeboren - reinkarniert? Viele Menschen suchen nach Antworten und wenden sich dem Buddhismus zu. Es sind auffallend viele Prominente darunter, Schauspieler, Intellektuelle, Schriftsteller, Sänger, Fussballer. Was macht den Buddhismus so attraktiv für die Menschen?

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Wer war Buddha?

Buddhas Lehre hat seine Grundlage in den von ihm verkündeten Vier edlen Wahrheiten

  1. Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.
  2. Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung.
  3. Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden.
  4. Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.

Der Begründer des Buddhismus ist Siddhartha Gautama - der spätere Buddha. Er wird als Fürstensohn in Nordindien geboren und lebt ungefähr von 560 bis 483 v.Chr. In seiner Jugend fehlt es ihm an nichts, wohlbehütet wächst er umgeben von Reichtum auf. Im Laufe seines Lebens wendet er sich aber immer mehr von den weltlichen Dingen ab. Auslöser ist ein, für ihn einschneidendes, Erlebnis: Mit 29 Jahren verlässt er für einen Ausflug den fürstlichen Palast. Von der Welt außerhalb der Palastmauern hat er bis dahin noch nicht viel gesehen. Während seines Ausflugs begegnet er deshalb das erste Mal einem Greis, einem Schwerkranken und einem Toten. Von da an weiß er, dass Alter, Krankheit und Tod unausweichlich mit dem Leben verbunden sind. Er ist geschockt, denn bisher spielte sich sein Leben vor allem an den Lotusteichen des Palastes, umgeben von schönen Musikerinnen ab. Doch sein bisheriges Leben interessiert ihn immer weniger, und er beschließt sich auf die Suche nach dem unvergänglichen, dauerhaften Glück zu machen. Sechs Jahre lang sucht er mit Hilfe verschiedenster Methoden - allerdings vergeblich. Frustriert setzt er sich daraufhin unter einen Feigenbaum und schwört sich, erst wieder aufzustehen, wenn er sein Ziel erreicht hat. In tiefer Meditation gelangt er schließlich zu geistiger Klarheit und wird erleuchtet. Von da an ist er ein Buddha - ein “vollkommen Erwachter”. Er beginnt zu lehren, gründet mehrere Orden und gewinnt viele Laienanhänger. Er selbst sieht sich aber nicht als Heiliger, und auch seine Anhänger sollen ihm nicht blind folgen, sondern alles selbst überprüfen. Mit 80 Jahren stirbt Buddha.

Der Leidenskreislauf des Samsara

Aus der Sicht des Vajrayana begehen „fühlende Wesen“ (vgl.: Sechs Daseinsbereiche) anders als erleuchtete Wesen einen grundlegenden Fehler bei der Wahrnehmung der Phänomene. Zwar ist die subtilste Schicht geistiger Prozesse uranfänglich erleuchtet (vgl.: Buddhanatur), dies wird vom wahrnehmenden Geist aber nicht erkannt. Die „fühlenden Wesen“ nehmen die von Natur aus nichtdual erscheinenden Phänomene als von sich selbst und voneinander getrennt wahr. Den Phänomenen wird irrig eine wirkliche Existenz zugeschrieben, obwohl sie von ihrem eigentlichen Wesen „leer von innewohnendem Sein“ sind (s. Shunyata). Aufgrund dieser Zuschreibung entsteht die Vorstellung eines unabhängig von anderen Phänomenen existierenden „Ich“. Mit dieser „Ich-Vorstellung“ treten die drei sogenannten „Wurzel-Geistesgifte“: Grundlegende Unwissenheit, Anhaftung und Abneigung auf. Leidverursachende Handlungen, die mit Körper, Rede und Geist aufgrund dieser Geistesgifte ausgeführt werden, erschaffen Karma („Ursache und Wirkung“). Karma kann als Ursache von geistigen Eindrücken beschrieben werden, die durch geistesgiftbedingte Handlungen entstanden sind, und die als Resultat leidvolle Erfahrungen in der Zukunft bewirken. Die karmischen Spuren im Geist eines unerleuchteten „fühlenden Wesens“ verursachen demnach das Aufkommen der individuellen Lebenswirklichkeit, wie die verschiedenen Bereiche der Götter, Halbgötter, Menschen, Tiere, hungrigen Geister und Höllenwesen, die an den Leidenskreislauf (Samsara) aus wiederholter Geburt, Alter, Krankheit und Tod gebunden sind.

ZEN-Buddhimus

Zen ist der weglose Weg, das torlose Tor. Die dem Zen zugrundeliegende große Weisheit (Prajna) braucht gemäß der Lehre nicht gesucht zu werden, sie ist immer schon da. Vermöchten die Suchenden einfach nur ihre permanenten Anstrengungen aufzugeben, die Illusion der Existenz eines „Ich“ aufrechtzuerhalten, würde sich Prajna unmittelbar einstellen.

Realistisch gesehen ist das Beschreiten des Zen-Wegs jedoch eines der schwierigeren Dinge, die in einem menschlichen Leben unternommen werden können. Den Schülern wird die Bereitschaft zur Aufgabe ihres selbstbezogenen Denkens und letztlich des Selbst abverlangt. So dauert der Übungsweg gewöhnlich mehrere Jahre, bevor die ersten Schwierigkeiten überwunden sind. Dabei behilflich sind die Rōshi genannten Lehrmeister. Der Weg ist allerdings stets zugleich auch das Ziel, im Üben ist die Erfüllung stets gegenwärtig.

Primäre Aufgabe des Zen-Schülers ist die fortgesetzte, vollständige und bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments, eine vollständige Achtsamkeit ohne eigene urteilende Beteiligung (Samadhi). Diesen Zustand soll der Zen-Schüler nicht nur während des Zazen, sondern möglichst in jedem Augenblick seines Lebens beibehalten.

„Zen ist nicht etwas Aufregendes, sondern Konzentration auf deine alltäglichen Verrichtungen“ (Shunryu Suzuki)

Auf diese Weise kann sich die Erkenntnis der absoluten Realität einstellen (Satori). Die Frage nach dem Sinn des Lebens wird aufgehoben; die Kontingenz der eigenen Existenz, das In-die-Welt-geworfen-Sein kann angenommen werden. Vollkommene innere Befreiung ist die Folge: Es gibt nichts zu erreichen, nichts zu tun und nichts zu besitzen.

ZEN-LinK: Kloster ANTAIJI in Japan und sein deutscher Abt Muho

Zazen - oder der Weg zum Glück

Eine Religion ohne Gott

Der Buddhismus kennt weder Himmel noch Hölle. Nicht das ewige Leben verspricht er, sondern Erlösung durch Selbsterkenntnis.

Der Buddhismus gilt als friedfertig und undogmatisch, stressreduzierend und persönlichkeitsstabilisierend – kurzum: als ideale Religion postmoderner Individualisten. Das mag die westliche Faszination für die viertgrößte Weltreligion erklären. Das Oberhaupt der tibetischen Gelugpa-Schule, der Dalai Lama, erscheint vielen Deutschen gar als »weisester Mensch der Gegenwart«. In einer Umfrage der Zeitschrift Geo landete der stets freundlich lächelnde Tibeter vor vier Jahren unangefochten auf Platz eins – weit vor anderen Konkurrenten wie dem damaligen Papst Johannes Paul II., Nelson Mandela oder Stephen Hawking. Sein Schüler, der Schauspieler und Frauenschwarm Richard Gere, avancierte unterdessen zu Hollywoods bekanntestem Buddhisten. Dank ihm wird das Thema mittlerweile sogar auf die Titelseiten von Illustrierten gehoben.

Beispiele prominenter Buddhisten:

Richard Gere

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Einer der bekanntesten buddhistischen Hollywood-Stars ist wohl Richard Gere. Sein erster Kontakt mit der fernöstlichen Religion geschah auf einer Nepal-Reise im Jahr 1978. Seitdem traf der Schauspieler immer wieder mit dem Dalai Lama zusammen. Gere ist dem Buddhismus beigetreten und findet viel Trost in seinem Glauben. „Egal, was ich tue, welche Entscheidung ich treffe: Ich denke immer darüber nach, wie es sich auf meinen Sohn auswirkt. Wenn Sie wollen, dass Ihr Kind etwas Besonderes wird, müssen Sie es selbst sein: großmütig, freundlich, liebevoll und verzeihend.“ bringt der Star die Grundsätze des Buddhismus auf den Punkt. So half ihm die Religion auch über seine Scheidung von Cindy Crawford hinweg. Der Star glaubt fest daran, dass es auch ihn selber glücklich macht, wenn er für andere Menschen Gutes tut.

Tina Turner

Zum ersten Mal ist Tina Turner in einer deutschen Talkshow aufgetreten – und sprach bei Beckmann vor allem darüber, warum Reden eigentlich überflüssig ist. Die 69-Jährige lebt im Alter ihre stille Seite aus. Als überzeugte Buddhistin schweigt sie gern – und überfordert Plaudertasche Beckmann damit völlig. Die 69-Jährige Rocklegende hat sich abgewandt von den lauten, rockigen Zeiten. Wie es sich für einen echten Star gehört, hat sie stattdessen ihre Erfüllung im Glauben gefunden, sie ist jetzt Buddhistin, durch und durch.

Konzert Tina Turner

Der Sänger Roger Cicero (38) hat seinen Sohn Louis (1) nach buddhistischem Ritus taufen lassen. “Buddhismus gibt mir die Kraft und die totale Energie”, sagte er.

Eine Freundin sei praktizierende Buddhistin und habe einen Lama mitgebracht, der seinen Sohn getauft habe, erzählte Cicero der Illustrierten “Bunte”. Das Ritual einer Taufe ist im Buddhismus in der Regel nicht üblich. Ein Beitritt zu der Religionsgemeinschaft der Buddhisten wird überwiegend als Selbstverpflichtung verstanden. Formal erfasst wird ein solcher Beitritt in der Regel nicht.

Schumis Manager Willi Weber: , Wie ich Buddhist wurde

Auf dem Aktenschrank hinter seinem Schreibtisch liegt ein fünfzehn Kilo schwerer Buddha aus Bronze. Seit fünf Jahren ist Willi Weber, 58, Buddhist. Als äußeres Kennzeichen seines Glaubens trägt er am rechten Handgelenk vier Armbänder mit Buddhaperlen. Bis jetzt hat der Manager von Michael und Ralf Schumacher noch nicht erzählt, warum er Buddhist wurde. Der B.Z. am Sonntag verriet er es.

B.Z.: Warum sind Sie Buddhist geworden?

Willi Weber: Weil mich der katholische Glaube, in dem ich erzogen wurde, schon immer etwas beängstigt hat. Das liegt an dem Druck, den er ausübt. Die Katholiken sagen zum Beispiel, dass man ins Fegefeuer oder in die Hölle kommt, wenn man gegen die zehn Gebote verstößt. Meiner Meinung nach befinden wir uns bereits zu Lebzeiten im Fegefeuer und durchwandern die Hölle. Deswegen bin ich vor zehn Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten. Ich habe mich für den Buddhismus entschieden, weil er mehr eine Weltanschauung als eine Religion ist. Das kommt mir sehr entgegen.

Prominente westliche Buddhisten

Bekannte westliche Buddhisten lassen sich in zwei Kategorien einteilen. Die einen sind Prominente wie Richard Gere, Tina Turner und Allen Ginsberg, von deren “Buddhist sein” aufgrund ihrer anderweitig bedingten Bekanntheit öffentlich die Rede ist.

Zum anderen sind es Europäer und US-Amerikaner, die sich so intensiv mit dem Buddhismus beschäftigt haben, dass sie ihre Erfahrung und ihr Wissen weitergeben können. Zu ihnen gehören z.B. Jeffrey Hopkins, Pema Chödrön, Dr. Alexander Berzin, Jack Kornfield und Robert F. Thurman.

Auch in Deutschland sind seit mehr als hundert Jahren Menschen, die zum Buddhismus gefunden haben bemüht, die Buddhalehre weiterzugeben; unter anderen Friedrich Zimmermann, Karl Seidenstücker, Georg Grimm, Nyanatiloka, Nyanaponika, Lama Anagarika Govinda, Harry Pieper, Ayya Khema, Karl Schmied, Alfred Weil, Sylvia Wetzel und Yeshe Udo Regel, sowie in Österreich Karl Eugen Neumann, Fritz Hungerleider und Genro Koudela und in der Schweiz unter anderen Max Ladner und Marcel Geisser. Aktuelle buddhistische Lehrer mit hohem Bekanntheitsgrad sind z.B. Sangharakshita oder Ole Nydahl.

Bekannte budhistische Lehrer:

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Dalai Lama

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Ole Nydahl

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Tabuthema: Deutschland - Bananenrepublik voller Politiker-Korruption und Mafiawirtschaft ?

8. März 2010

Über 80 Prozent der Deutschen geht davon aus, dass Sponsorengelder politische Entscheidungen beeinflussen. Wie ist es wirklich um Korruption, mafiöse Strukturen und Sponsorenbeeinflussung in Deutschland bestellt? Aus der aktuellen Deutschlandtrend-Umfrage von Infratest dimap geht klar hervor, dass die meisten Menschen Politiker für käuflich halten.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) ist wegen der so genannten Sponsoring-Affäre weiter unter Druck. Er wird von der Opposition beschuldigt, Gespräche mit Sponsoren gegen Bezahlung in Aussicht gestellt zu haben. Gegenüber dem Vormonat büßt Rüttgers in der Umfrage deutlich an Ansehen ein (32 Prozent, minus sechs).

Unzufrieden sind die meisten Bundesbürger (73 Prozent) auch mit dem FDP-Chef Guido Westerwelle. Der Vizekanzler spricht zwar aus, was viele Bürger (60 Prozent) denken - nämlich, dass zu viel über die Hartz-IV-Empfänger und zu wenig über die Einzahler geredet wird. Über 50 Prozent werfen Westerwelle aber gleichzeitig vor, er wolle sich primär auf Kosten der Schwachen in der Gesellschaft profilieren. Dafür wird er abgestraft und verliert das Vertrauen der Bundesbürger auch als Außenminister. Nur noch 25 Prozent finden, dass Westerwelle Deutschland gut vertritt.



Existenzgründer/Mitarbeiter(in) im Gesundheitsbereich werden?!

6. März 2010
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Immer trauriger werden die Deutschen - rasanter Anstieg von Depressionen

5. März 2010

Berlin - In Deutschland gibt es immer mehr depressive Menschen. Zwischen 2004 und 2008 nahm ihre Zahl um 23 Prozent zu, wie eine in Berlin veröffentlichte Untersuchung der KKH-Allianz ergab.

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Es ist die Angst um den Job, gepaart mit einem generellen Gefühl der Verlorenheit, die die Volkskrankheit Depression auf ihrem Vormarsch vorantreibt. So jedenfalls begründet die KKH-Allianz die Ergebnisse ihrer jüngsten Studie. Diese belegen einen enormen Anstieg der Betroffenenzahlen: Ließen sich 2004 nur 845 Bayern stationär wegen Depressionen behandeln, waren es vier Jahre später bereits 1.187, das sind fast um die Hälfte mehr.

Damit stellt der Freistaat einen Negativrekord im bundesweiten Vergleich auf: Die Zahl der betroffenen Deutschen nahm im Durchschnitt nur um 23 Prozent zu. Die Krankenkasse errechnete die Zahlen aus den in Krankenhäusern behandelten Fällen. Damit umfasst die Statistik nur besonders schwere Formen von Depressionen und ähnlichen psychischen Erkrankungen. Die Grauzone ist groß, Experten zufolge leiden vier Millionen Deutsche an dem, was man früher gern harmlos und poetisch als Melancholie abtat. Dabei schätzen die Epidemologen, dass nur jede dritte Depression als solche erkannt und noch nicht einmal jede zehnte angemessen behandelt wird.

http://www.christoph-dornier-stiftung.de/uploads/pics/Depressionen.jpg

Besonders betroffen seien junge Männer unter 20 Jahren, bei denen ein Anstieg um 41 Prozent zu verzeichnen sei. Insgesamt gab es der Studie zufolge den größeren Zuwachs jedoch bei Frauen mit einem Plus von 24 Prozent gegenüber 20 Prozent bei Männern. Verantwortlich für diese Entwicklung sind laut KKH-Allianz unter anderem die Wirtschaftskrise und damit verbundene Existenzängste ebenso wie eine zunehmende Orientierungslosigkeit in der globalisierten Gesellschaft. Auch seien Depressionen heute weniger tabuisiert.

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Die Ursachen sind nicht nur darin zu suchen, dass der soziale Stress unserer globalisierten Welt und die Wirtschaftskrise Ängste schüren. Die Statistiker führen den Anstieg auch darauf zurück, dass die Krankheit zunehmend enttabuisiert wird. Die Volkskrankheit Depression wird also erhalten bleiben, auch wenn sich die Wissenschaft weiter streiten wird, ob aus evolutionsbiologischen oder gesellschaftlichen Gründen.

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Zu teuer? Vollwertkost - eine Betrachtung von Ute-Marion Wilkesmann

3. März 2010

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Frau Wilkesmann kenne ich nun schon seit einiger Zeit. Ich bin über mein Interesse an gesunder Ernährung irgendwann auf ihrer Webseite gelandet und war verblüfft, wie liebevoll, intensiv und in die Tiefe gehend Frau Wilkesmann uns mit wertvollen Informationen zu unseren Ernährungsgewohnheiten versorgt.

Das sollte Grund genug sein, einmal einen Blogbeitrag zu diesem Thema zu erstellen. Ich wünsche Ihnen, liebe Leser, dass Sie genügend Inspiration beim Lesen und Anschauen dieses Beitrages bekommen, um für Ihre Gesundheit hilfreich zu sein.

http://www.geomix.at/APA/7401133567_BLD_Online.jpg


http://www.noows.de/spezial/gallery/einzelbilder/gesundheit/diaet/Vollwertkost.jpg

http://www.goldenes-kreuz.at/allgem_patienteninformation/ihraufenthalt/allgem_patienteninformation/ihraufenthalt/muesli.jpg


Gläserner Bürger: Bundesverfassungsgericht kippt Vorratsdatenspeicherung

2. März 2010

Das Gesetz zur massenhaften Sammlung von Daten für die Strafverfolgung ist verfassungswidrig. Die Richter in Karlsruhe sehen in der Rechtsnorm einen Verstoß gegen das Telekommunikationsgeheimnis. Gespeicherte Daten müssen sofort gelöscht werden - eine herbe Schlappe für den Gesetzgeber.

http://static.rp-online.de/layout/fotos/HBcMFDGr.jpg

http://blog.karotte.org/uploads/Aktionen/Vorratsdatenspeicherung_1_v2.jpg

KARLSRUHE. Das Gesetz über die Vorratsdatenspeicherung ist verfassungswidrig und muss völlig neu gefasst werden. Das hat am Dienstag das Bundesverfassungsgericht entschieden. Damit beschied es der mit fast 35 000 Unterzeichnern bisher größten Massenklage in Karlsruhe einen unerwartet deutlichen Erfolg.

Weil die Vorratsdatenspeicherung in der geltenden Form gegen das vom Grundgesetz geschützte Fernmeldegeheimnis verstößt, erklärte das höchste deutsche Gericht das Gesetz für nichtig. Für die jetzt fällige Neufassung machten die Verfassungsrichter strenge Auflagen. Bereits gesammelte Daten müssen laut der Juristen sofort gelöscht werden. Die Telekom-Branche fordert bereits getätigte Investitionen in Millionenhöhe zurück.

http://www.weilburg-online.de/wp-content/uploads/2009/06/vorratsdatenspeicherung-400.jpg

Eine Vorratsdatenspeicherung in diesem Umfang ist nach dem Urteil nicht grundsätzlich verfassungswidrig, wie Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier erläuterte. Da sie in dem von der Großen Koalition verabschiedeten Form aber nicht den Anforderungen des Grundgesetzes entspricht, setzte Karlsruhe das Gesetz außer Kraft und ordnete die unverzügliche Löschung der gespeicherten Daten an.

Zudem erlegten die Richter dem Gesetzgeber auf, dass die Daten bei einer Neufassung der Bestimmungen nur beim Verdacht auf schwere Straftaten oder zur Abwehr einer Gefahr für Leib und Leben von den Sicherheitsbehörden abgerufen werden dürfen. Weitere Voraussetzung ist ein Richtervorbehalt.

hier den ganzen Artikel bei Handelsblatt lesen


Shaolin-Mönch werden - Kämpfen für Buddha

24. Februar 2010


Brutale Gewalt in Deutschland - Hallo??? Wach werden!

22. Februar 2010

Wenn ich morgens die Google-News überfliege bemerke ich, dass Meldungen wie die nachstehenden immer mehr zum Alltag werden. Die Gewaltmeldungen mitsamt den verlinkten Originalmeldungen eines einzigen Tages (22.Februar 2010) nachstehend zum Nachlesen und Nachdenken:

http://www.schuelerwettbewerb-bw.de/uploads/pics/X2Gewalt_in_unserer_Mitte_01.jpg

Verbrechen: Vater tötet kleinen Sohn (3) und begeht Suizid

FOCUS Online - ‎Vor 55 Minuten‎
Ein Familienvater in Kassel hat mit einer Eisenstange auf seine zwei kleinen Söhne eingeschlagen. Nach Angaben der Polizei und der Staatsanwaltschaft starb der Jüngere im Krankenhaus an den Verletzungen, der fünfjährige Bruder schwebt in Lebensgefahr.

Ehedrama: Frau im Schlaf mit Genickschuss getötet

Welt Online - ‎Vor 39 Minuten‎
Ein 45-jähriger Mann hat in Mecklenburg-Vorpommern seine vermutlich schlafende Ehefrau mit einem Genickschuss getötet. Anschließend habe der Mann sich der Polizei gestellt. Nach ersten Ermittlungen habe er dann seine gleichaltrige Frau offensichtlich

Kleingeld-Dieb bringt seinen Chef um

Welt Online - ‎Vor 4 Stunden‎
Stuttgart - Um einen Kleingeld-Diebstahl zu vertuschen, hat ein 34-Jähriger in Vaihingen bei Stuttgart vermutlich seinen Chef umgebracht. Der 55 Jahre alte Betriebsleiter hatte den Mann erwischt, als der gerade einen Getränkeautomaten in der Firma

Messerattacke: 19-Jähriger sticht Kontrahenten nieder

Main-Netz - ‎Vor 57 Minuten‎
Aschaffenburg Eskaliert ist der Streit einer Gruppe in der Nacht zum Samstag: Einer der Beteiligten stach mit einem Klappmesser auf zwei Kontrahenten ein. Die Opfer, 17 und 18 Jahre alt, liegen noch auf der Intensivstation des Klinikums Aschaffenburg,

15-Jähriger sticht Mitschüler nieder

sueddeutsche.de - ‎Vor 1 Stunde‎
Ein Streit im Hasenbergl hat ein blutiges Ende genommen: Ein 15-Jähriger stach einem Mitschüler mit einem Butterfly-Messer in den Bauch.

Jugendliche prügeln Mann krankenhausreif

Spiegel Online - ‎Vor 16 Stunden‎
Brutale Gewalt auf dem Hauptbahnhof in Hagen: Vier Jugendliche haben einen 33-Jährigen so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus musste.

Hilden: Mit Totschläger gedroht und 15-Jährigen überfallen

RP ONLINE - ‎Vor 11 Stunden‎
Hilden (RP) Auf der Heiligenstraße wurde in der Nacht zu Sonntag einem 15-Jährigen gegen 0.30 Uhr unter Gewalt-Androhung von zwei wenig älteren Jugendlichen

Viele Zugbegleiter auch im Saarland Opfer von Gewalt

Saarbrücker Zeitung (Abonnement) - ‎Vor 2 Stunden‎
Saarbrücken. Der Vorfall ereignete sich Mitte Januar in einer Regionalbahn von Trier nach Homburg. Eine Zugbegleiterin, im Bahn-Jargon Kundenbetreuerin


Welche Gewalt-Erfahrungen haben Sie gemacht?

Bild.de
Die Kinder wissen mit ihrer Freizeit nichts anzufangen, sie erfahren durch Gewalt Freude.“ Yasin Ö. (20) und Murat K. (21) aus München prügeln mit

Diese Headlines stelle ich hier ein um nachdenklich zu machen. Was ist los in unserer Kultur? Wie gehen wir miteinander um? Was haben wir gesät, dass wir solche Gewalt ernten? Was denken Sie?


Krank? Rechtspopulist Westerwelle fordert “Arbeit für alle”

21. Februar 2010

Artikel zur Person Westerwelle…hier lesen

Wenige haben einen wirklich guten Job in Deutschland, viele und immer mehr werdende Menschen werden in prekäre Arbeitsverhältnisse gezwungen, um ihr Dasein zu fristen. Millionen andere suchen verzweifelt nach Jobs, finden aber keine, weil es keine gibt. Das soll sich nach den Vorstellungen von Guido Westerwelle ändern. Nach dem Motto: “Arbeit für alle” sollen alle Menschen zum Arbeiten im Gemeinwesen Staat eingesetzt werden, staatlich streng überwacht und reglementiert. Und wenn sich nichts anderes findet, dann eben zum Schneeschippen. Das erinnert stark an vergangene Zeiten, mit denen Deutschland nicht mehr in Verbindung gebracht werden möchten.

In der Bild-am-Sonntag gab Westerwelle von sich: Junge und gesunde Empfänger von Sozialleistungen müssten nicht nur zur Annahme zumutbarer Arbeiten verpflichtet werden, sondern auch eingesetzt werden - etwa zum Schneeschippen. „Wer sich dem verweigert, dem müssen die Mittel gekürzt werden“, fügte er an und forderte von den Jobcentern, diese gesetzlich längst verankerte Möglichkeit stärker umzusetzen. Auf die Nachfrage, ob die Einsätze zum Schneeschippen ernst gemeint seien, sagte der Vizekanzler: “Warum denn nicht?” Angesichts von Schnee und Eis wagten sich in Berlin viele ältere Menschen kaum noch vor die Tür. “Da könnte die Stadt doch junge Sozialleistungsempfänger zum Räumen der Bürgersteige einsetzen”, so Westerwelle. “So praktisch ist das Leben. Doch weite Teile der Politik haben sich davon entfernt.”Das viele Berliner Immobilien-Eigentümer und zur FDP-Klientel gehörend, ihrer gesetzlichen Schneeräumpflicht auf Gehwegen und Bürgersteigen nicht nachkommen, lies Westerwelle natürlich nicht verlauten.

Für Kinder rückte er von einer Erhöhung des Hartz-Geldes ab und empfahl stattdessen Gutscheine. Fehlt noch, dass der nicht mehr ernst zu nehmende und immer mehr wütende Westerwelle die Einführung von Suppenküchen und die Ausgabe von Lebensmittelmarken fordert für die “faulen Nichtstuer in Hartz-IV-Bezug”, die nach seinem Denken von den Leistungsträgern in Deutschland gnädig unterstützt würden.
In der Debatte über Sozialleistungen in Deutschland steht die FDP um ihren Vorsitzenden Guido Westerwelle zunehmend isoliert da. Am Wochenende gingen zahlreiche Politiker des Koalitionspartners CDU auf Distanz. Doch der FDP-Chef zeigt sich unbeeindruckt.

Immer mehr Stimmen werden laut, auch innerhalb der FDP, die sich deutlich von Westerwelles zynischen und Millionen von Menschen diffamierenden markigen Sprüchen distanzieren. Während er hier und da als “Esel” bezeichnet wird, wähnen andere ihn gar krank und in einem mentalen Ausnahmezustand. Solche, die ihn noch halbwegs ernst nehmen, wie etwa die  Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Käßmann, warf Westerwelle im „Tagesspiegel am Sonntag“ vor: „Man sollte nicht so tun, als ob alle Hartz IV-Empfänger Schmarotzer sind, die nicht arbeiten möchten“, sagte sie in einem gemeinsamen Interview mit von der Leyen. Die Arbeitsministerin erklärte, pauschale Vorwürfe führten nicht weiter. „Langzeitarbeitslosigkeit ist unser gemeinsames Problem, das wir auch gemeinsam lösen müssen.

Westerwelle avanciert mittlerweile zum Vordenker der rechten Szene mit seine Stammtischparolen und katapultiert sich direkt ins politische Abseits. Niemand kann diesen psychotisch anmutenden Menschen mehr ernst nehmen, der eigentlich wissen müsste, wie es ist, wegen seinem persönlichen oder sozialen Status ausgegrenzt zu werden. Seine bewusst gewählten Formulierungen wie “Junge und gesunde Empfänger von Sozialleistungen” klingen wie die Aufrufe, alle jungen und gesunden Männer zum Zwecke der Wehrertüchtigung bereit zu machen, das Reich zu verteidigen. Fehlt noch die Zusammenfassung der Hartz-Iv-Bezieher in paramilitärischen Arbeitseinheiten, die dann bundesweit Arbeitsdienst leisten zur Säuberung der Wälder und zur Unratbefreiung der deutschen Autobahnen.

Eines ist Westerwelle gelungen: er hat die Debatte um sozialen Frieden in Deutschland auf Stammtischniveau gebracht, sich selbst als Mensch und Politiker hat er in eine Position absoluter Lächerlichkeit gebracht, nahe an den Rand der Pathologie. Das Experiment FDP mit nahezu 15% war wohl einmalig in Deutschland und wird sich dank Westerwelle wohl sobald nicht wiederholen.


Psychose, Depressionen und andere Zustände - eine Betrachtung im Satsang

20. Februar 2010

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Die Psychologie stützt sich auf eine Vielfalt von Lehren, Erfahrungen und klinischen Untersuchungen, die das “innere System Mensch” beschreiben. Im Grunde genommen weiss man nicht, wie ein Mensch mental wirklich beschaffen ist und was ihn innerlich zusammenhält. Man ist heute soweit, dass man Krankheitssymptome kategorisiert und katalogisiert hat, man verabreicht pharmazeutische Produkte, um alles mögliche zu kompensieren. Neuroleptika, Antidepressiva, Sedativa greifen in die Gehirnchemie ein und die Pharmaunternehmen werden reicher und reicher und Millionen Menschen abhängig von deren Produkten. Aber was hat das mit Heilung zu tun?  Bestimmte Erkrankungen wie Psychosen, Depressionen und dergleichen gelten als schwere Krankheitsbilder, die therapiebedürftig sind. Die davon betroffenen Menschen bekommen dann auch gleich schnell eine Diagnose angeheftet und werden durch das schuldmedizinische “Heil- und Therapiesystem” geschleust. Aber was geschieht dort wirklich? Werden die Menschen in ihrem Sosein angenommen? Bedeutet Gesundung, so zu werden wie alle anderen? Bedeutet Heilung so zu sein, dass man einfach so funktioniert, wie die Gesellschaft es braucht und erwartet? Was ist eigentlich Heilung? Was ist Gesundheit?

“Die einzelnen Teile sollten nicht ohne Behandlung des Ganzen kuriert werden. Man darf nicht versuchen, den Körper ohne die Seele zu heilen. Wenn Kopf und Körper gesund sein sollen, muß zuerst die Seele geheilt werden.”Platon von 427-347 vor Christus

“Ich glaube, dass Heilen auf nicht-materiellem Weg, durch geistige Methoden, eine Zukunft ungeahnter Möglichkeiten hat. Und ich glaube, dass ihr Bereich allmählich über das, was wir heute, zu Recht oder Unrecht, als ‘funktionell’ bezeichnen, hinauswachsen und auch alles Organische umschliessen wird. Ich sehe die Morgenröte einer neuen Zeit vor mir aufleuchten, in der man gewisse chirurgische Eingriffe, z.B. an inneren Gewächsen, als blosse Flickarbeit ansehen wird, voller Entsetzen, dass es überhaupt einmal ein so beschränktes Wissen um Heilmethoden gab. Dann wird kaum noch Raum sein für althergebrachte Arzneimittel. Es liegt mir fern, die moderne Medizin und Chirurgie irgendwie herabzusetzen, ich hege im Gegenteil grosse Bewunderung für beide. Aber ich habe Blicke tun dürfen in die ungeheuerlichen Energien, die der Persönlichkeit selbst innewohnen, und in solche von ausserhalb liegenden Quellen, die unter gewissen Bedingungen durch sie hindurchströmen und die ich nicht anders als göttlich bezeichnen kann. Kräfte, die nicht allein funktionelle Störungen heilen können, sondern auch organisch bedingte, die sich als blosse Begleiterscheinungen seelisch-geistiger Störungen herausstellten.”

Prof. Dr. med. Carl Gustav Jung (1875-1961)
(weltweit bekannter Schweizer Psychiater und Psychotherapeut)

Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß er lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.

(Eugen Roth 1970)

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Sobald wir das Dasein als Ganzheit erfassen
und jede Krankheit als Reifen begreifen,
wird uns das Leben geheilt entlassen
um höhere Sphären zu durchstreifen,
um alles Werden und Vergehn
als Spiel der Einheit zu verstehn.

Der Verstand ist ruhelos…wandert hin und her zwischen Angst und Gier , Wut und Trauer, zwischen Überaktivität und Trägheit, zwischen Einsicht, gutem Willen und Resignation. Er hofft und bangt, denkt an gestern und an morgen..nur diesen Moment jetzt, das Hier-und-Jetzt, das verpasst er. Und somit verpasst er Dich.

Das ist die Wurzel aller Krankheiten.

Hypnose hilft heilen!

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Sex mit Kindern in kirchlichen Einrichtungen - eine Betrachtung

19. Februar 2010

Deutschland 2010: Im Missbrauchsskandal an Jesuiten-Schulen und anderen katholischen Einrichtungen haben sich nach Angaben der von dem Orden beauftragten Anwältin Ursula Raue bundesweit bislang 115 Betroffene gemeldet. Die Missbräuche, die öffentlich werden, sind wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs.

Ursachen und Erklärungen:

So wie Menschen mit einem Helfersyndrom von sozial hoch berwerteten Berufen wie Arzt oder Krankenschwester angezogen werden, so werden Menschen mit pädophilen Neigungen von entsprechenden Berufen angezogen. Ob Sportverein, Schule, kirchlichen Einrichtungen, Kindereinrichtungen: immer wieder mal arbeiten dort Menschen, die sich auf eine unangemessene Weise Zugang zu Kindern verschaffen, die dann auch in sexuellem Missbrauch gipfeln können. Woran liegt das? Kinder sind noch nicht so stark in ihrem ICH verankert und gegenüber Autoritätspersonen in einer Situation, wo sie unangemessenes Verhalten oft nicht von angemessenem Verhalten unterscheiden können. Gerade diese Unsicherheit öffnet dem missbräuchlichen Zugang zu Kindern Tür und Tor. Die soggenannten Täter sind in der Regel Menschen, die selber Grenzverletzungen erfahren haben, oder die aufgrund instabiler ICH-Strukturen keinen angemessenen sexuellen Umgang mit Erwachsenen herbeiführen können. Das Problem weisst tief in die Mitte unserer gesellschaftlichen Werte und Erziehungsmuster. Es wäre eine unangemessen verkürzte Darstellung, die falsch Handelnden als ausschliessliche Sündenböcke darzustellen, weil dies das Problem nicht in der Tiefe erkennt, geschweige denn auflösen kann. Es bleibt zu hoffen, dass mehr und mehr Menschen in Familien aufwachsen können, wo Werte wie einfühlsame Achtsamkeit und Respekt vor dem Mitmenschen gelebt werden. Die jetzige Debatte zu diesem Thema ist notwendig und hilfreich, weil sie aufzeigt, dass ein Problem besteht. Da die Täter in der Regel selber Opfer sind ist es jedoch wünschenswert, dass wir in unserer Gesellschaft aufhören mit Heuchelei und Doppelmoral, die erst den Nährboden für diese seelische Grausamkeiten bereitet.

Und alle jene, die nun gegen die Kirche reden, sollten wissen, dass damit oft nur die eigenen, destruktiven Anteile abgespalten werden. Wir alle sind Teil des Problems,  ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Wenn Misstände sichtbar werden, werden auch die immer wieder gleichen Rufe hörbar: “Bestraft die Schuldigen!”

Schuld sind wir alle, jeder einzelne von uns. Und wie heisst es: “Derjenige unter Euch, der ohne Sünde ist….”Ich plädiere für Achtsamkeit ohne Wertung, ohne Schuldzuweisung.






heute schon gelacht? Horst Schlämmer - Gisela (fortsetzung folgt)

18. Februar 2010


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